21.08.2009

Weitere Fotos sind in der Bildergalerie abgelegt.

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Verabschiedung von Hildegard Kappler

Nach einem Vierteljahrhundert für die Unabhängigen im Leutkircher Gemeinderat, davon viele Jahre als Fraktionsvorsitzende, zieht sich Hildegard Kappler aus der aktiven Kommunalpolitik zurück.

 

Eine willkommene Gelegenheit für ihre Mitstreiter aus der eigenen Gruppierung, sich bei Frau Kappler im Rahmen eines Essens für ihr unermüdliches Engagement in dieser Zeit zu bedanken und, gemeinsam mit einigen Weggefährten aus den anderen Gemeinderatsfraktionen, einen Blick zurück zu werfen.

 

1984 waren die Unabhängigen als erste Gruppierung ohne jeden parteilichen Überbau in den Gemeinderat eingezogen. Die ersten fünf Jahre musste Frau Kappler allein für die Ziele der Bürgerbewegung kämpfen, das war, wie sie sich erinnert, alles andere als einfach. Drei OBs hat sie kommen und gehen sehen, immer war sie unter den mit den meisten Stimmen Gewählten und oft genug glich ihre Buchhandlung mehr einer Anlaufstelle für Bürgeranliegen. Gemeinsam ließ man in entspannter Runde die großen lokalen Ereignisse wie den Stadionbau, die zweite Autobahnauffahrt oder den Pfarrstadel Reichenhofen Revue passieren. Aber auch die vielen zwischenmenschlichen Begegnungen, erfreuliche wie unerfreuliche, wurden entsprechend gewürdigt.

 

Inzwischen haben sich die Unabhängigen zur Unabhängigen Offenen Liste erweitert und sind im neuen Gemeinderat mit sechs Räten vertreten. Besonders bedankten sich Jörg Kuon und Bernhard Hösch, Frau Kapplers Nachfolger, dafür, dass es ihr gelungen ist, die Verantwortung rechtzeitig in jüngere Hände gelegt und damit das Weiterbestehen der UOL gesichert zu haben.

 

Natürlich wird Frau Kappler die Kommunalpolitik weiterhin aufmerksam verfolgen und ihre langjährige Erfahrung ihrer Liste und so letztlich der Allgemeinheit zur Verfügung stellen.

 

 

Ein großes "Danke schön" an Hildegard  Kappler

Hildegard Kappler hat über 25 Jahre die Leutkircher Kommunalpolitik mitgeprägt. Unabhängig von Parteidenken und frei von Machtspielereien hat sie sich über ein Vierteljahrhundert für Leutkirch und vor allem für die Belange von sozial schwächeren Menschen eingesetzt. Dank ihrer täglichen Präsenz in ihrer Buchhandlung war sie auch eine Art Anwalt der kleinen Leute. Sie konnte zuhören. Sie setze sich für die betroffenen Bürger ein. Sie nannte im Gemeinderat stets Dinge beim Namen, die ihr auf den Fingernägeln brannten. Sie war ganz gewiss nachhaltig für unsere Stadt engagiert.

Hildegard Kappler ist der Meinung, "Jetzt müssen wir aber auch mal die Jungen machen lassen!". Hildegard Kappler hat sich rechtzeitig und geordent um eine verjüngte Nachfolge ihrer Position bemüht. Mit Jörg Kuon und Hardy Hösch hat sie zwei engagierte Nachfolger aufgebaut. Dafür gebührt ihr ein ganz besonderes "Danke schön".

Rechtzeitig loslassen zu können ist nicht jedem Politiker vergönnt. Hildegard Kappler ist es mit Bravour gelungen.