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Unabhängige bemängeln „untragbare Zustände”

Aus den Haushaltsreden der Gemeinderatsfraktionen:

Für die Fraktion der Unabhängigen fordert der Vorsitzende Bernd Schosser einen Plan B für das Georg-Schneider-Haus, falls weiterhin keine Bundeszuschüsse fließen sollten. Es sei dort „ein Punkt erreicht, der nicht länger tragbar ist“. Das Gebäude müsse zeitnah saniert werden oder man müsse sich Gedanken machen, ob ein Neubau, den auch verschiedene weitere Einrichtungen nutzen, sinnvoll ist.
Untragbare Zustände herrschen nach Ansicht der Unabhängigen auch in einigen Schulgebäuden. Schosser nannte explizit die Gemeinschaftsschule (GMS). Während das Gymnasium einen schmucken Neubau erhalten habe, sei in der GMS alles beim Alten geblieben, kritisierte Schosser. Nur schleppend voran gehe es auch bei der Schaffung eines neuen Feuerwehrhauses. Man sei an einem Punkt, „an dem wir uns entscheiden müssen“, mahnte der Unabhängige.
Schosser sprach sich zudem für eine Verkehrsberuhigung in der Altstadt aus, die er sich auch zeitlich befristet (Sommermonate oder über Wochenenden) vorstellen kann. Auch die Gestaltung der Innenstadt müsse angegangen werden. Hier sei man weiterhin „noch beim Stand vor zehn Jahren“.
Die Erschließung von Baugebieten begrüßen die Unabhängigen. Sie zeigen sich zuversichtlich, dass damit eine Entspannung auf dem Wohnungsmarkt und eine Rückkehr zu realistischen Grundstücks- und Mietpreisen erreicht wird.

Quelle: SZ vom 20.03.2019